



Erlebte Erinnerungen die verbinden
Der Harz ist voller Erinnerungen, Erfahrungen und Stimmen, die gehört werden sollten. Mit HARZ—GESCHICHTEN sammeln, bewahren und erzählen wir die Geschichten der Menschen dieser Region – künstlerisch, lebendig und direkt erlebbar.
Und du kannst Teil davon sein!
Ob du hier aufgewachsen, neu dazugekommen bist oder spannende Erlebnisse mit dem Harz verbindest – deine Geschichte zählt. In Interviews, Workshops und kreativen Aktionen kannst du deine Erfahrungen teilen und miterleben, wie sie in Performances, Audiowalks oder Installationen sichtbar werden.
Unser Treffpunkt wird die Spinnstube – ein Ort für Austausch, Begegnung und kreative Zusammenarbeit. Komm vorbei, erzähl deine Geschichte oder gestalte mit uns gemeinsam die Zukunft der Region!
Mach mit und werde Teil von HARZ—GESCHICHTEN!
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"Ein paar Tische weiter, man kennt sich in so einer Stadt, da war dann Kurt und ein Freund von ihm. Die saßen da auch alleine. Und dann hat Kurt mich aufgefordert. Und wir haben dann den ganzen Tag getanzt."

„Meine beste Freundin, die hatte einen Garten da durften wir ab und zu mal alleine nächtigen. Irgendwann haben wir mal so einen Schiss gekriegt, weil irgendwer mit ner Taschenlampe draußen langgegangen ist. Da haben wir uns nicht mehr raus getraut.“

„Hier waren große Steine und da haben wir hier Forellen gefangen. Mit der Hand. Und von Dietmar die Mutter, die hat am Zaun gestanden, das war son höherer Zaun, rübergegeben und die hat sie in die Pfanne gehauen.“

„Die steht 250 Jahre, die Schule hier. Hier sind meine Großeltern schon zur Schule gegangen. Ja. Du darfst in den Räumen halt nicht die Wände rausreißen und neu hochmauern, sowas gestatten sie nicht. Weil die steht unter Denkmalschutz!“

„Einmal im Jahr, also da war die Kirmes hier. Das war für die Kinder das Erlebnis überhaupt. Also ganz tolle Geschichte. Da habe ich nur positive Erinnerungen dran. Und da hinten, weiß ich, da hatten die dann den typischen Broiler verkauft.“

„Wir hatten dann zwar für unsere Verhältnisse einen langen Schulweg - zwei Kilometer. Aber das waren die zwei Jahre meiner Schule, wo ich gerne zur Schule gegangen bin. Weil das Umfeld, das alles gestimmt hat. Das war so ein kleines Stück Freiheit. Also hier oben.“

„Wir haben den Erbsenzug halt so genannt, weil die ja nur gekommen sind, um Erbsensuppe zu essen. Die sind dann wirklich in Kolonne durch den ganzen Ort, haben sich dann auch nicht getrennt. Und dann hier hoch, abgefertigt und dann wieder zurück und nach Hause.“

„Da kam ein älterer Mann hier runter [...] Und dann sagte der so zu mir: Na mein Junge, was möchtest du denn später mal werden? Na ja, ich werde bestimmt mal Polizist. [...] Das war der General.“

„In Benneckenstein gab es sehr viele Geschäfte. […] Ich kann mich immer noch an diesen Duft erinnern...
Und früher zu DDR-Zeiten gab es ja diese Bushaltestelle, wo sich das Leben abgespielt hat.“
Ich habe 1960, da war ich 16, in Rom die Olympiade mitverfolgt, weil ich ja zu dem Zeitpunkt hier schon um den Teich gelaufen bin und da habe ich dann nicht erahnt, dass ich vier Jahre später als 20-Jähriger mit nach Tokio fahre.
„Das war kein Job, wo du gesagt hast: Heute hab ich mal keine Lust. Wenn du da gefehlt hast, hat das sofort gefehlt. Da hing richtig was dran.“
„Ich wusste immer genau, was ich zu tun habe. Das hat Sicherheit gegeben. Aber es hat dich auch festgelegt, ohne dass du das groß gemerkt hast.“