Erlebte Erinnerungen die verbinden

Der Harz ist voller Erinnerungen, Erfahrungen und Stimmen, die gehört werden sollten. Mit HARZGESCHICHTEN sammeln, bewahren und erzählen wir die Geschichten der Menschen dieser Region – künstlerisch, lebendig und direkt erlebbar.

Und du kannst Teil davon sein!


Ob du hier aufgewachsen, neu dazugekommen bist oder spannende Erlebnisse mit dem Harz verbindest – deine Geschichte zählt. In Interviews, Workshops und kreativen Aktionen kannst du deine Erfahrungen teilen und miterleben, wie sie in Performances, Audiowalks oder Installationen sichtbar werden.


Unser Treffpunkt wird die Spinnstube – ein Ort für Austausch, Begegnung und kreative Zusammenarbeit. Komm vorbei, erzähl deine Geschichte oder gestalte mit uns gemeinsam die Zukunft der Region!


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Zwei Männer und eine Frau stehen in Benneckemstein vor dem ehemaligen Hotel "Zwei Löwen" was 2024 abgebrannt ist

Christel, 79

"Ein paar Tische weiter, man kennt sich in so einer Stadt, da war dann Kurt und ein Freund von ihm. Die saßen da auch alleine. Und dann hat Kurt mich aufgefordert. Und wir haben dann den ganzen Tag getanzt."

Zwei Männer und eine Frau auf einer verschneiten Wiese in Benneckenstein

Mandy, 56

„Meine beste Freundin, die hatte einen Garten da durften wir ab und zu mal alleine nächtigen. Irgendwann haben wir mal so einen Schiss gekriegt, weil irgendwer mit ner Taschenlampe draußen langgegangen ist. Da haben wir uns nicht mehr raus getraut.“

Drei Männer auf einer Brücke über die Rappbode in Benneckenstein

Clemens, 59

„Hier waren große Steine und da haben wir hier Forellen gefangen. Mit der Hand. Und von Dietmar die Mutter, die hat am Zaun gestanden, das war son höherer Zaun, rübergegeben und die hat sie in die Pfanne gehauen.“

Zwei Männer vor der alten Grundschule in Benneckenstein

Rainer, 80

„Die steht 250 Jahre, die Schule hier. Hier sind meine Großeltern schon zur Schule gegangen. Ja. Du darfst in den Räumen halt nicht die Wände rausreißen und neu hochmauern, sowas gestatten sie nicht. Weil die steht unter Denkmalschutz!“

Zwei Männer vor dem Kurpark in Benneckemstein

Kay, 52

„Einmal im Jahr, also da war die Kirmes hier. Das war für die Kinder das Erlebnis überhaupt. Also ganz tolle Geschichte. Da habe ich nur positive Erinnerungen dran. Und da hinten, weiß ich, da hatten die dann den typischen Broiler verkauft.“

Zwei Männer laufen über Bahnübergang der HSB in Benneckemstein

Gerd, 68

„Wir hatten dann zwar für unsere Verhältnisse einen langen Schulweg - zwei Kilometer. Aber das waren die zwei Jahre meiner Schule, wo ich gerne zur Schule gegangen bin. Weil das Umfeld, das alles gestimmt hat. Das war so ein kleines Stück Freiheit. Also hier oben.“

Ein Mann und eine Frau am Gondelteich in Benneckenstein

Nadine, 45

Also hier standen glaube ich so vier Bänke nebeneinander und im Grunde war dass der informelle Jugendtreff. Also wer am Gondel war, war auch ein bisschen cool so. Also wer hier stand, es war nicht uncool, ne, so. Und du hast halt auch viel gesehen.“

Ein Mann und eine Frau vor der Baude des Hotels Harzhaus in Benneckenstein. Im Hintergrund die Sprungschanze.

Victoria, 46

„Wir haben den Erbsenzug halt so genannt, weil die ja nur gekommen sind, um Erbsensuppe zu essen. Die sind dann wirklich in Kolonne durch den ganzen Ort, haben sich dann auch nicht getrennt. Und dann hier hoch, abgefertigt und dann wieder zurück und nach Hause.“

Ein Mann und eine Frau am Gondelteich in Benneckenstein

Inge, 78

„Ich sollte dann immer jodeln. Ich wollte mich aber nicht [...] vor die Klasse stellen. Da habe ich dann draußen vor der Tür auf dem Flur gestanden und habe gesungen und gejodelt. Ich bin nicht in den Klassenraum reingegangen.“

Ein Mann und eine Frau vor der Baude des Hotels Harzhaus in Benneckenstein. Im Hintergrund die Sprungschanze.

Frank, 53

„Da kam ein älterer Mann hier runter [...] Und dann sagte der so zu mir: Na mein Junge, was möchtest du denn später mal werden? Na ja, ich werde bestimmt mal Polizist. [...] Das war der General.“


Ein Mann und eine Frau am Gondelteich in Benneckenstein

Michael, 78

„Es gab eine SERO-Annahmestelle [...] Papier, Pappe, Gläser, egal was auch immer. [...] Wir reden heute von Nachhaltigkeit – wir haben es eigentlich damals gemacht.“


Ein Mann und eine Frau vor der Baude des Hotels Harzhaus in Benneckenstein. Im Hintergrund die Sprungschanze.

Nadine, 46

„In Benneckenstein gab es sehr viele Geschäfte. […] Ich kann mich immer noch an diesen Duft erinnern...

Und früher zu DDR-Zeiten gab es ja diese Bushaltestelle, wo sich das Leben abgespielt hat.“


Ein Mann und eine Frau am Gondelteich in Benneckenstein

Susanne, 68

„Englisch war ein fakultatives Fach. […] Die Schüler […] kamen nachmittags um vier nochmal in die Schule. Nach der Wende dann natürlich drehte sich der Spieß und ich habe fast nur noch Englisch unterrichtet.“


Ein Mann und eine Frau vor der Baude des Hotels Harzhaus in Benneckenstein. Im Hintergrund die Sprungschanze.

Rainer, 81

Ich habe 1960, da war ich 16, in Rom die Olympiade mitverfolgt, weil ich ja zu dem Zeitpunkt hier schon um den Teich gelaufen bin und da habe ich dann nicht erahnt, dass ich vier Jahre später als 20-Jähriger mit nach Tokio fahre.

Ein Mann und eine Frau am Gondelteich in Benneckenstein

Bernd, 76

"Einige Wohnhäuser blieben drin im Sperrgebiet, weil die zu dicht eben an der Grenze waren. Und wenn man von hier hoch guckt [...] da konnte man den ersten Zaun immer sehen. Da wo die Hundetrasse war und Tag und Nacht hatte man die Hunde kläffen gehört da oben."


Ein Mann und eine Frau am Gondelteich in Benneckenstein

Matthias, Alter unbekannt 

"Ich hatte von heute auf morgen 20 Angestellte. Wir hatten ein Labor, wir hatten Physiotherapie. Eine

Zahnärztin gehörte mit zu diesem Stadtambulatorium. Ja, das war schon ein spannender, aber eben auch schwieriger Beginn"

Ein Mann und eine Frau am Gondelteich in Benneckenstein

Luise, 16

„Der Kurpark ist eigentlich so ein Mittelpunkt. Da trifft man sich einfach. Das war schon bei meinen Eltern so...

Man kennt sich einfach. Wenn jemand fehlt, merkt man das gleich. Das ist hier so.“

Ein Mann und eine Frau am Gondelteich in Benneckenstein

Til, 16

„Ich finde, das ist schon besonders hier oben, weil man halt wirklich noch Platz hat, weil’s ruhig ist und man einfach mal raus kann...Hier bin ich aufgewachsen, hier kenn ich jeden Weg, jedes Geräusch. Wenn man morgens rausgeht, weiß man sofort, was für ein Tag es wird.“

Ein Mann und eine Frau am Gondelteich in Benneckenstein

Sandrina, 46

„Die Kommunikation mit den Gästen, auch die Freude zu vermitteln, dass wieder etwas da ist, dass was Neues geöffnet hat, dass man miteinander sich an irgendeinem Ort treffen kann, sich austauschen kann, alte Gesichter wieder sieht.“

Ein Mann und eine Frau am Gondelteich in Benneckenstein

Wolfgang, 70

„Das war kein Job, wo du gesagt hast: Heute hab ich mal keine Lust. Wenn du da gefehlt hast, hat das sofort gefehlt. Da hing richtig was dran.“
„Ich wusste immer genau, was ich zu tun habe. Das hat Sicherheit gegeben. Aber es hat dich auch festgelegt, ohne dass du das groß gemerkt hast.“

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